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Hotline Zeitarbeit 0211-8371925

Das Projekt "Service-Hotline Zeitarbeit und Werkvertrag"

Die Service-Hotline Zeitarbeit und Werkvertrag wird gemeinsam getragen vom Arbeitsministerium NRW (MAGS NRW), DGB NRW und wird gefördert mit Mitteln des ESF. Ins Leben gerufen im Jahr 2008 unter dem Titel "Hotline Zeitarbeit", lag der Fokus zunächst auf Leiharbeit. Seit Juli 2014 beinhaltet das Projekt den Themenschwerpunkt "Werkverträge".

Die Technologieberatungsstelle beim DGB NRW e.V. führt das Projekt aus. Mit dem Ziel Leiharbeit fair zu gestalten und den Missbrauch von Werkverträgen zu verhindern, können Arbeitnehmer/innen, betriebliche Interessenvertretungen (Betriebs- und Personalräte) und Arbeitsvermittler/innen die Angebote des Projekts in Anspruch nehmen.

Zu den Angeboten gehört eine schnelle und unkomplizierte Kontaktaufnahme über das Telefon oder per Email. Die Berater und Beraterinnen an der Hotline beantworten Fragen von Ratsuchenden zu arbeitsrechtlichen oder tarifvertraglichen Fragestellungen in der Zeitarbeit und bei Werkverträgen.
Betriebliche Interessenvertretungen unterstützen die Berater und Beraterinnen durch Workshopformate, wie "Betriebsvereinbarung Leiharbeit" oder "Rechtliche Grundlagen zum Fremdfirmeneinsatz".
Das Informationsangebot der Hotline kann auch von Arbeitsagenturen und Jobcentern genutzt werden. Arbeitsvermittler und Arbeitsvermittlerinnen können das Schulungsangebot "Vermittlung in faire Zeitarbeit" oder eine Intensivschulung in Anspruch nehmen. Arbeitssuchende und Kunden der Jobcenter oder Agenturen für Arbeit werden durch das Vortrags-Angebot "Leiharbeit - meine Rechte im Arbeitsvertrag" unterstützt.

Zudem werden Dialoge auf Fachtagungen angestoßen und  Akteure zusammengeführt, um mögliche Handlungsfelder offenzulegen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Das Projekt Service-Hotline Zeitarbeit und Werkvertrag wird bis Juni 2019 gefördert.